Die besten Orte zum Schnorcheln in Südostasien

a person swimming over a colorful coral reef

Du planst deinen nächsten Urlaub und bist auf der Suche nach den schönsten Unterwasserwelten zum Schnorcheln in Südostasien? Dieser Text richtet sich an alle Reisebegeisterten, Taucher und Schnorchler, die auf der Suche nach kristallklarem Wasser, faszinierender mariner Biodiversität und unvergesslichen Erlebnissen sind. Hier erfährst du alles Wichtige über die Top-Destinationen, die du nicht verpassen darfst.

Die Top-Schnorchelparadiese Südostasiens im Überblick

Südostasien ist ein Synonym für atemberaubende Korallenriffe, eine unglaubliche Vielfalt an Meereslebewesen und idyllische Inseln, die zum Entdecken einladen. Von den türkisfarbenen Gewässern Thailands bis zu den unberührten Riffen Indonesiens bietet die Region eine Fülle von Möglichkeiten für Schnorchler aller Erfahrungsstufen. Die Auswahl der besten Orte hängt oft von persönlichen Vorlieben ab, sei es die Zugänglichkeit, die Artenvielfalt oder die Ruhe des Ortes. Hier präsentieren wir dir eine Auswahl der herausragendsten Destinationen, die dich begeistern werden.

Thailand: Pünktchen, Korallen und Farbenpracht

Thailand ist zweifellos eine der bekanntesten und beliebtesten Schnorchel- und Tauchdestinationen in Südostasien. Die Andamanensee und der Golf von Thailand locken mit einer Fülle von Inseln, die jeweils einzigartige Unterwasserlandschaften bieten.

Die Similan-Inseln

Die Similan-Inseln, ein Archipel im Süden der Andamanensee, sind ein wahres Juwel für Schnorchler. Dieses Schutzgebiet ist bekannt für seine Granitfelsen, die über und unter Wasser für eine dramatische Kulisse sorgen. Die Sichtweite ist hier oft außergewöhnlich gut, was dir erlaubt, die lebendigen Korallengärten in ihrer vollen Pracht zu bestaunen. Du kannst hier mit zahlreichen Fischarten wie Papageienfischen, Doktorfischen und Muränen rechnen. Mit etwas Glück begegnest du sogar Schildkröten oder Mantarochen. Die meisten Besucher erreichen die Similan-Inseln per Tagesausflug von Phuket oder Khao Lak aus. Beachte, dass die Inseln für einen Teil des Jahres (oft von Mai bis Oktober) wegen der Monsunzeit geschlossen sind, um das fragile Ökosystem zu schützen.

Koh Tao und Koh Nang Yuan

Koh Tao, bekannt als „Schildkröteninsel“, und das benachbarte, ikonische Koh Nang Yuan sind ein Mekka für Schnorchler und Taucher, insbesondere für diejenigen mit kleinerem Budget. Die Gewässer sind flach und warm, und die Riffe sind leicht zugänglich. Du findest hier eine beeindruckende Vielfalt an Korallenarten und eine bunte Fischwelt. Besonders sehenswert sind die Buchten von Koh Nang Yuan, wo die drei Inseln durch eine Sandbank verbunden sind. Hier kannst du vom Ufer aus direkt in ein lebendiges Aquarium eintauchen. Achte auf Clownfische in ihren Anemonen, Zackenbarsche und eine Vielzahl von Rifffischen. Die Inseln sind von Bangkok oder anderen größeren thailändischen Städten aus gut erreichbar.

Surin-Inseln

Nördlich der Similan-Inseln liegen die Surin-Inseln, die ein weiteres exzellentes Schnorchelziel darstellen. Hier ist die Biodiversität besonders hoch, und du hast gute Chancen, Walhaie und Mantarochen zu sichten, besonders während der Saison von November bis April. Die Korallenformationen sind hier oft unberührter als an manch anderen Orten. Neben den Großfischen erwartet dich eine Fülle von kleineren Rifffischen, darunter Falterfische, Kaiserfische und eine breite Palette von Wirbellosen. Die Surin-Inseln sind ebenfalls als Nationalpark geschützt und bieten eine ruhigere Alternative zu den belebteren Similans.

Indonesien: Das Herz des Korallendreiecks

Indonesien beherbergt einen riesigen Teil des Korallendreiecks, der Region mit der größten marinen Biodiversität der Welt. Das Land bietet unzählige Schnorchelplätze, von weltberühmten Destinationen bis hin zu versteckten Juwelen.

Raja Ampat

Raja Ampat, im Herzen des Korallendreiecks, gilt als das Epizentrum der marinen Biodiversität. Hier findest du eine unglaubliche Vielfalt an Korallen, Fischarten und anderen Meeresbewohnern. Die Sichtweite kann hier phänomenal sein, und die Riffe sind in der Regel noch sehr gesund und unberührt. Du kannst erwarten, Hunderte von Fischarten zu sehen, darunter Mantarochen, Walhaie, bunte Riffhaie und eine schillernde Vielfalt an Kleinfischen und wirbellosen Tieren. Die abgelegene Lage und die Notwendigkeit, mit dem Boot zu reisen, machen Raja Ampat zu einem exklusiveren Ziel, das sich jedoch für jeden Schnorchel-Enthusiasten lohnt. Die beste Zeit für einen Besuch ist die Trockenzeit von Oktober bis April.

Komodo Nationalpark

Neben den berühmten Komodowaranen bietet der Komodo Nationalpark auch fantastische Schnorchelmöglichkeiten. Die Gewässer sind hier bekannt für ihre starke Strömung, die aber auch eine Fülle von Plankton mit sich bringt, was wiederum eine beeindruckende Tierwelt anzieht. Du kannst hier mit Mantarochen, Schildkröten, Delfinen und einer großen Vielfalt an Rifffischen rechnen. Die Korallen sind in vielen Gebieten lebendig und farbenfroh. Beliebte Schnorchelspots sind Manta Point, Batu Bolong und Castle Rock. Der Park ist ganzjährig zugänglich, wobei die trockensten Monate von Mai bis September oft die besten Bedingungen bieten.

Gili Islands (Lombok)

Die Gili Islands – Gili Trawangan, Gili Meno und Gili Air – sind für ihre entspannte Atmosphäre und ihre zugänglichen Riffe bekannt. Hier kannst du vom Strand aus direkt ins türkisfarbene Wasser schnorcheln und eine überraschend vielfältige Unterwasserwelt entdecken. Schildkröten sind hier sehr häufig anzutreffen, und du hast gute Chancen, sie beim Grasen auf den Seegraswiesen zu beobachten. Auch bunte Korallen, Anemonenfische und eine Vielzahl von Rifffischen sind hier zu sehen. Gili Meno gilt oft als das ruhigste der drei Eilande und bietet besonders unberührte Schnorchelgebiete. Die Inseln sind leicht von Bali oder Lombok aus erreichbar.

Philippinen: Die Perlen des Pazifiks

Die Philippinen, ein Archipel aus über 7.000 Inseln, sind gesegnet mit einer beeindruckenden Küstenlinie und einer reichen marinen Biodiversität, die sie zu einem erstklassigen Schnorchelziel macht.

Tubbataha Reefs Natural Park

Der Tubbataha Reefs Natural Park im Herzen des Sulu-Meeres ist ein UNESCO-Weltkulturerbe und ein absolutes Highlight für erfahrene Schnorchler und Taucher. Dieser abgelegene Atoll-Komplex ist berühmt für seine unberührten Korallenriffe und die schiere Menge an Meeresleben. Hier findest du eine unglaubliche Vielfalt an Korallenformationen, darunter Steinkorallen und Weichkorallen, die Lebensraum für Tausende von Fischarten bieten. Du kannst hier mit Großfischen wie Haien (Weißspitzen-Riffhaie, Schwarzspitzen-Riffhaie), Mantarochen, Adlerrochen und neugierigen Delfinen rechnen. Auch die Vogelwelt auf den Inseln ist beeindruckend. Der Park ist nur per Liveaboard-Expeditionen zugänglich und ist in der Regel von März bis Juni geöffnet, wenn die See ruhig ist.

Coron, Palawan

Coron in Palawan ist nicht nur für seine atemberaubenden Kalksteinklippen und Schiffswracks bekannt, sondern auch für seine hervorragenden Schnorchelplätze. Das klare Wasser ermöglicht es dir, die Unterwasserwelt und die Wracks aus dem Zweiten Weltkrieg zu erkunden. Neben den Wracks, die ein faszinierendes künstliches Riff bilden, gibt es auch gesunde Korallenformationen, die von bunten Rifffischen bewohnt werden. Der Kayangan Lake und der Barracuda Lake sind ebenfalls beliebte Ziele. Du kannst hier mit einer Vielzahl von Fischarten rechnen, darunter bunte Schwärme von Doktorfischen, Papageienfischen und mit etwas Glück auch Schildkröten. Die beste Reisezeit ist die Trockenzeit von November bis Mai.

Malapascua, Cebu

Malapascua ist vor allem als einer der wenigen Orte der Welt bekannt, an dem man Fuchshaie (Thresher Sharks) das ganze Jahr über beim Schnorcheln oder Tauchen beobachten kann. Die Haie kommen zu bestimmten Reinigungsstationen, wo du mit etwas Geduld und Glück diese majestätischen Tiere aus nächster Nähe erleben kannst. Neben den Fuchshaien bietet Malapascua auch schöne Korallenriffe und eine Vielzahl von kleineren Meeresbewohnern. Die Insel ist von Cebu aus erreichbar und ist eine tolle Ergänzung zu einer Reise durch die Philippinen.

Malaysia: Die Schätze Borneos und der Küste

Malaysia, insbesondere die Küstengebiete und die Inseln vor Borneo, bietet eine Vielzahl von attraktiven Schnorchelorten, die sowohl für Anfänger als auch für erfahrene Schnorchler geeignet sind.

Sipadan, Borneo

Sipadan Island vor der Küste von Borneo ist ein weltberühmter Tauchplatz und auch für Schnorchler ein Traumziel. Das Riff fällt steil ab und ist bekannt für seine unglaubliche Fülle an Meeresleben. Du kannst hier mit riesigen Schulen von Barrakudas, Schildkröten in Hülle und Fülle, Riffhaien und einer beeindruckenden Vielfalt an Korallen und Rifffischen rechnen. Die Sichtweite ist meist sehr gut. Da Sipadan ein geschütztes Gebiet ist und die Anzahl der Besucher limitiert ist, ist eine frühzeitige Buchung unerlässlich. Die beste Zeit für einen Besuch ist in der Regel von März bis Oktober.

Perhentian Islands

Die Perhentian Islands an der Ostküste Malaysias sind für ihre weißen Sandstrände, das kristallklare Wasser und ihre zugänglichen Riffe bekannt. Sie sind ein beliebtes Ziel für Rucksacktouristen und Familien, die eine entspannte Schnorchel-Erfahrung suchen. Du kannst hier direkt vom Strand aus eine bunte Unterwasserwelt mit vielen Korallenarten und Fischarten entdecken. Schildkröten und kleine Riffhaie (Schwarzspitzen-Riffhaie) sind hier häufig anzutreffen. Die Inseln sind am besten während der Trockenzeit von März bis Oktober zugänglich, da die Monsunzeit von November bis Februar die Inseln unzugänglich macht.

Langkawi

Während Langkawi eher für seine Natur und seine Duty-Free-Shops bekannt ist, gibt es in der Nähe auch interessante Schnorchelgebiete. Die Pulau Payar Marine Park, etwa 30 Kilometer von Langkawi entfernt, ist ein beliebter Tagesausflug. Hier findest du Korallenformationen und eine Vielzahl von Rifffischen. Es gibt auch künstliche Riffe, die eine interessante Ergänzung zum natürlichen Lebensraum darstellen. Es ist ein guter Ort für Anfänger, da das Wasser oft ruhig ist und die Sicht gut ist.

Vietnam: Unbekannte Schätze und Korallengärten

Vietnam mag auf den ersten Blick nicht so offensichtlich als Schnorchelziel erscheinen wie seine Nachbarn, doch die südliche Küste und einige vorgelagerte Inseln bieten überraschend schöne Unterwassererlebnisse.

Phu Quoc

Phu Quoc, die größte Insel Vietnams, hat sich in den letzten Jahren zu einem beliebten Reiseziel entwickelt. Die nördlichen und westlichen Küstenbereiche bieten einige der besten Schnorchelplätze. Die An Thoi-Inselgruppe südlich von Phu Quoc ist besonders reizvoll, mit mehreren Inseln, die gesunde Korallenriffe und eine vielfältige Fischwelt aufweisen. Du kannst hier eine Reihe von bunten Korallen, Anemonenfischen, Doktorfischen und anderen tropischen Meeresbewohnern entdecken. Es gibt auch organisierte Schnorcheltouren, die dich zu den besten Spots bringen.

Con Dao Nationalpark

Der Con Dao Nationalpark, eine Inselgruppe südöstlich des vietnamesischen Festlandes, ist ein abgelegenes Paradies mit einer reichen Biodiversität, sowohl über als auch unter Wasser. Die unberührten Riffe bieten eine Vielzahl von Korallenarten und eine beeindruckende Fischdichte. Die Inseln sind auch ein wichtiger Nistplatz für Meeresschildkröten, was sie zu einem besonderen Ort für Naturliebhaber macht. Neben Schildkröten kannst du hier eine breite Palette von Rifffischen, gelegentlich Rochen und mit Glück auch kleine Haie sehen. Die beste Zeit für einen Besuch ist die Trockenzeit von November bis Mai.

Kambodscha: Entdeckungen an der Küste

Kambodscha ist vielleicht am bekanntesten für seine antiken Tempel, aber auch seine südliche Küste und die vorgelagerten Inseln bieten Potenzial für Schnorchler.

Koh Rong und Koh Rong Samloem

Die Inseln Koh Rong und Koh Rong Samloem sind bekannt für ihre entspannte Atmosphäre und ihre schönen Strände. Während sie vielleicht nicht die atemberaubende Korallenvielfalt anderer südostasiatischer Destinationen bieten, gibt es dennoch interessante Schnorchelmöglichkeiten, besonders in geschützten Buchten. Du kannst hier eine Vielzahl von bunten Rifffischen, Korallen und mit etwas Glück auch Seepferdchen oder kleine Riffhaie entdecken. Die Riffe sind am besten in den ruhigeren Monaten und in Buchten zu finden, die vor stärkeren Strömungen geschützt sind.

Übersicht der Top-Schnorchelgebiete

Region Hervorgehobene Destination(en) Hauptattraktionen Beste Reisezeit Schwierigkeitsgrad
Thailand Similan-Inseln, Koh Tao/Koh Nang Yuan, Surin-Inseln Vielfältige Korallen, Schildkröten, Mantarochen, Walhaie (Surin) November – April (Andamanensee) Anfänger bis Fortgeschrittene
Indonesien Raja Ampat, Komodo Nationalpark, Gili Islands Weltgrößte Biodiversität, Mantarochen, Schildkröten, intakte Korallenriffe Oktober – April (Raja Ampat), Mai – September (Komodo), ganzjährig (Gilis) Anfänger bis Fortgeschrittene
Philippinen Tubbataha Reefs, Coron, Malapascua Unberührte Riffe, Fuchshaie, Schiffswracks, große Fischschulen März – Juni (Tubbataha), November – Mai (Coron), ganzjährig (Malapascua) Fortgeschrittene (Tubbataha), Anfänger bis Fortgeschrittene (Coron, Malapascua)
Malaysia Sipadan, Perhentian Islands Schildkröten, Barrakudas, Riffhaie, bunte Korallen März – Oktober Fortgeschrittene (Sipadan), Anfänger bis Fortgeschrittene (Perhentians)
Vietnam Phu Quoc, Con Dao Bunte Korallen, Schildkröten, Anemonenfische November – Mai Anfänger bis Fortgeschrittene
Kambodscha Koh Rong, Koh Rong Samloem Entspannte Atmosphäre, bunte Rifffische, Seepferdchen November – Mai Anfänger

Wichtige Überlegungen für dein Schnorchel-Abenteuer

Bei der Planung deiner Schnorchelreise in Südostasien gibt es einige wichtige Faktoren zu berücksichtigen, um dein Erlebnis so angenehm und sicher wie möglich zu gestalten.

Beste Reisezeit

Die beste Reisezeit für Schnorcheln in Südostasien variiert je nach Region und Monsunzyklen. Generell sind die Trockenperioden, die oft von November bis Mai reichen, ideal, da das Meer ruhiger ist und die Sichtweite meist besser. Dennoch bieten auch die Regenperioden in manchen Gebieten gute Bedingungen, wenn auch mit potenziellen Einschränkungen durch stärkere Winde und Wellen. Informiere dich immer über die spezifischen Wetterbedingungen der von dir gewählten Destination für deine Reisezeit.

Ausrüstung

Die meisten Resorts und Tourenanbieter stellen Schnorchelausrüstung zur Verfügung, darunter Maske, Schnorchel und Flossen. Wenn du jedoch häufiger schnorchelst oder spezielle Bedürfnisse hast, ist es ratsam, deine eigene Ausrüstung mitzubringen. Achte auf eine gut sitzende Maske, um Undichtigkeiten zu vermeiden, und einen bequemen Schnorchel. Neoprenanzüge oder Rashguards können dich vor Sonneneinstrahlung und leichten Abschürfungen schützen.

Umweltbewusstsein

Beim Schnorcheln ist es von größter Bedeutung, die empfindlichen Meeresökosysteme zu schützen. Berühre niemals Korallen, da sie lebende Organismen sind und durch Berührung beschädigt werden können. Vermeide es, Meeresbewohner zu füttern oder zu stören. Hinterlasse keinen Müll und benutze umweltfreundliche Sonnencremes, die keine schädlichen Chemikalien enthalten, die Korallenriffe schädigen könnten. Achte auf die lokalen Regeln und Vorschriften der Schutzgebiete.

Sicherheit

Sei dir deiner Umgebung bewusst und schnorchle nie allein, besonders in unbekannten Gewässern. Informiere dich über mögliche Strömungen und meide sie, wenn sie stark sind. Trage im Zweifelsfall eine Schwimmweste. Wenn du dich unsicher fühlst, erwäge einen Schnorchelkurs oder eine geführte Tour.

FAQ – Häufig gestellte Fragen zu Die besten Orte zum Schnorcheln in Südostasien

Ist Schnorcheln in Südostasien für Anfänger geeignet?

Ja, Südostasien bietet hervorragende Schnorchelmöglichkeiten für Anfänger. Viele Inseln und Küstenabschnitte verfügen über flaches, klares Wasser und leicht zugängliche Riffe direkt vom Strand aus. Orte wie die Gili Islands in Indonesien oder die Perhentian Islands in Malaysia sind besonders anfängerfreundlich.

Welche Art von Meeresleben kann ich beim Schnorcheln in Südostasien erwarten?

Du kannst eine erstaunliche Vielfalt erwarten. Dazu gehören bunte Korallenformationen, Tausende von Fischarten wie Papageienfische, Doktorfische, Clownfische und Falterfische. Mit etwas Glück begegnest du auch Meeresschildkröten, Rochen, Delfinen und in einigen Gebieten sogar Walhaien oder Mantarochen.

Welche Ausrüstung benötige ich zum Schnorcheln?

Die Grundausstattung umfasst eine Taucherbrille (Maske), einen Schnorchel und Schwimmflossen. Viele Unterkünfte und Touranbieter stellen diese Ausrüstung zur Verfügung. Ein Rashguard oder ein leichter Neoprenanzug ist empfehlenswert, um dich vor Sonne und leichten Abschürfungen zu schützen.

Wie kann ich sicherstellen, dass ich die Korallenriffe schütze?

Vermeide es unbedingt, Korallen zu berühren. Sie sind lebende Organismen und sehr empfindlich. Schwimme sanft über ihnen und füttere keine Meeresbewohner. Verwende am besten mineralische Sonnencremes, die riffsicher sind, und entsorge keinen Müll im Meer.

Was ist der Unterschied zwischen Schnorcheln und Tauchen?

Schnorcheln findet an der Wasseroberfläche statt, wobei du nur einen Schnorchel verwendest, um zu atmen. Tauchen hingegen erfordert spezielle Ausrüstung und Schulung, um unter Wasser zu atmen und in größere Tiefen abzutauchen. Schnorcheln ist wesentlich einfacher zu erlernen und erfordert keine Zertifizierung.

Sind die besten Schnorchelplätze überlaufen?

Manche bekannten Orte wie Koh Tao oder die Gili Islands können während der Hauptsaison recht belebt sein. Es gibt jedoch viele weniger bekannte Juwelen und abgelegene Gebiete in Südostasien, die dir ein ruhigeres Schnorchelerlebnis bieten, wie zum Beispiel Raja Ampat oder die Con Dao Inseln.

Kann ich in jeder Jahreszeit in Südostasien schnorcheln?

Obwohl die Trockenzeit (oft November bis Mai) die besten Bedingungen für Sicht und ruhiges Meer bietet, ist Schnorcheln in vielen Teilen Südostasiens das ganze Jahr über möglich. Bedenke jedoch die lokalen Monsunzeiten, die zu rauerem Seegang und eingeschränkter Sicht führen können. Informiere dich immer über die spezifischen Wetterbedingungen der jeweiligen Destination.

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