Wakeskates – Brett 4 Fun

Ähnlich wie ein Wakeboard wird das Wakeskate von einem Boot, einem Jetski oder einer Seilbahnanlage durch das Wasser gezogen. Ein Wakeskate unterscheidet sich vom Wakeboard hauptsächlich dadurch, dass es über keine Bindungen verfügt. Die Füße stehen also frei auf dem Brett wie beim Skateboard. Zudem ist es üblicherweise kürzer und kompakter konstruiert als ein Wakeboard. 

Indem die Füße volle Bewegungsfreiheit haben, ergeben sich beim Wakeskate völlig andere Möglichkeiten für Tricks. Die meisten Kunstfiguren sind in Anlehnung an das Skateboarding entwickelt worden – und tatsächlich brillieren im Sommer viele Skateboarder mit aufregenden Tricks auf ihren Wakeskates. Ein beliebter Trick ist beispielsweise der Kickflip, bei dem das Brett um die Längsachse rotiert – oder der Shove-it mit einer Rotation um die Querachse. Könner zeigen auch gern den Big Spin, bei dem der Körper um 180º gedreht wird und sich das Board gleichzeitig um 360º dreht. Alle Tricks auf Wakeskates sind vom Skateboarding inspiriert und erfordern bzw. trainieren Körperbeherrschung und Balance. 

Wer bereits Erfahrung im Wellenreiten, Surfen, Skaten oder Kiten hat, lernt schnell, mit einem Wakeskate umzugehen. Im Gegensatz zum Wakeboard besteht zwar die Möglichkeit, das Board bei einem Trick zu verfehlen oder mit einem Fuß daneben zu landen. Aber letztendlich fällt man dabei nur ins Wasser und nicht auf harten Asphalt. Mit einem geeigneten Schutzhelm ist also die Unfallgefahr eher gering

Wodurch unterscheiden sich die verschiedenen Arten von Wakeskates? 

  • einfacher Aufbau oder Bi-Level-Shape aus zwei verschieden harten Holzsorten 
  • mit kontinuierlichem Rocker: zum Carving 
  • mit Hybrid-Rocker: universell einsetzbar 
  • mit Blended Rocker: für Freestyler 

Wakeskates Ausstattung 

  • mit Griptapes: sandpapierartige Oberfläche wie bei Skateboards 
  • mit Schaummatte aus EVA/Foam: kann auch barfuß gefahren werden 
  • mit Kicktail: ein Tritt auf den Kicktail hebt die Nase des Wakeskates an 
  • mit Finnen: Flossen an der Unterseite des Skates zum Richtung halten 
  • Featureless: keine eingearbeiteten Flossen oder Kanäle 
  • mit Kanälen: um die Oberflächenspannung des Wassers bei der Landung zu brechen 
  • mit Konkaven: wirken beschleunigend und erzeugen Auftrieb 

Auswahl des richtigen Wakeskates 

  • für Einsteiger: Wakeskates mit kontinuierlichem Rocker und EVA-Schaummatte 
  • für Allrounder: Featureless Wakeskates mit Griptapes 
  • für Carver: Kontinuierlicher Rocker, Griptapes und kleine Finnen 
  • für Fortgeschrittene: Bi-Level-Shape-Boards, Griptapes, Konkaven, Kicktail