Wakeboards für Boot Wake und Cable Park

Wakeboarding wird immer populärer. In Deutschland gibt es schon über 70 Cables (Wasserskilifte) – abgesehen von den zahlreichen Wakeboardern, die im Schlepp von Motorbooten oder Jetskiern diesen spannenden Funsport ausüben. Je nach Verwendungszweck werden die unterschiedlichsten Wakeboards eingesetzt. Sie verfügen alle über einen leichten Kern, der den Brettern Auftrieb verleiht. Die Länge der Wakeboards wird dem Körpergewicht und der Größe angepasst. Die verschiedenartigen Boards werden in Größen von 111 bis zu 151 cm angeboten. Ihre Breite variiert zwischen 38 und 50 cm. 

Wakeboards haben unterschiedliche Kurvenprofile in der Seitenansicht: den sogenannten „Rocker“. Dieser kann steiler, flacher oder in Abstufungen verlaufen und hat einen Einfluss auf die Fahreigenschaften der Boards. Ebenso wie die Flossen oder Finnen, die entweder eingegossen oder abnehmbar sind. Auch die verschiedenen Grundformen eines Wakeboards beeinflussen dessen Verhalten bei der Fahrt

Grundformen des Wakeboards 

  • Featureless: ohne eingearbeitete Kanäle oder Flossen 
  • mit Kanälen: brechen die Oberflächenspannung des Wassers bei der Landung 
  • Spined: zum Rollen von Kante zu Kante, machen Landungen weicher 
  • mit Konkaven: erzeugen Auftrieb und wirken als Beschleuniger 

Ausstattung von Wakeboards mit verschiedenen Rocker-Profilen 

  • dreistufiges Rocker-Profil: hauptsächlich für Boot Wake, eher für Fortgeschrittene 
  • kontinuierliche Rocker: Carving, Seilparkreiten, auch für Einsteiger 
  • Hybrid-Rocker: eignet sich sowohl für den Seilpark als auch hinter dem Boot 
  • Camber Rocker: verteilt das Gewicht gleichmäßiger auf beide Standbeine 

Auswahl des passenden Wakeboards 

Wer ein Wakeboard kaufen möchte, sollte sich zuerst darüber klar werden, ob er sein Board eher im Seilpark oder hinter dem Boot verwenden möchte. Als Einsteiger-Wakeboards bieten sich wenig profilierte Bretter mit kontinuierlichem Rocker an, die sich zum Hineinschnuppern in beide Features eignen. Wakeboarder, die sich bereits spezialisiert haben und vielleicht auch an Wettkämpfen teilnehmen, suchen sich das passende Board nach den oben angeführten Kriterien aus. 

Bezüglich der Länge geht der Trend aktuell dahin, eher eine Nummer größer zu wählen als früher üblich. Größere Bretter erleichtern es, das Gleichgewicht zu halten. Sie geben einen besseren Schub und sorgen für eine weichere Landung. Wenn ein Wakeboard von mehreren Personen verwendet werden soll, werden immer Körpergröße und Gewicht des größten Riders als Grundlage für die Maße des Boards verwendet.