Wakeboard Helme – denn der Sturz kommt bestimmt

Wakeboarding ist eine spannende Sportart, ob im Seilgarten oder hinter einem Boot. Beim Erlernen von Sprüngen und Überwinden von Hindernissen gehören ein paar Stürze einfach dazu: zum Glück fällt man dabei ja zumeist einfach nur ins Wasser. Ohne Schutzhelm besteht aber trotzdem eine Verletzungsgefahr – vor allem, weil man mit Geschwindigkeiten von 28 bis 39 km/h über das Wasser flitzt. Die meisten Seilbahnen machen zwar nicht mehr Speed als 32 km/h. Aber auch das reicht aus, um bei einem ungünstigen Sturz einen ziemlich harten Aufprall zu produzieren. 

Bei Hindernissen (Obstacles) im Seilpark ist das Tragen eines Wakeboardhelms ohnehin Pflicht. Da viele Wakeboard Helme in aktuellen Farben und Designs angeboten werden, sehen sie außerdem gut aus – also kein Grund, aus falscher Eitelkeit seine Sicherheit zu riskieren. 

Das Wichtigste beim Kauf eines Wakeboard-Helms ist, dass er perfekt sitzt. Er sollte fest am Kopf anliegen ohne zu drücken. Wenn er zu eng ist, kann der Druck Kopfschmerzen hervorrufen. Ist er zu weit, kann er bei einem Sturz nach vorn rutschen und die Nase verletzen. Noch fataler wäre ein Rutschen nach hinten, weil dann das Kinnband gestrafft wird und die Atmung beeinträchtigt. Ein Wakeboardhelm sitzt optimal, wenn er beim Vorbeugen des Kopfes nicht nach vorne rutscht

Auch die richtige Einstellung des Kinnbands ist wichtig. Dazu sollte bei geöffnetem Mund noch ein oder zwei Fingerbreit Spielraum bis zum Kinn sein. Um die passende Größe zu finden, misst man seinen Kopfumfang mit einem Maßband. Die meisten Hersteller verwenden die amerikanischen Größenangaben von XS bis XXL. Im Internet finden sich zahlreiche Größentabellen, die den Kopfumfang in amerikanische Größenangaben „übersetzen“. 

Welche Arten von Wakeboard Helmen gibt es? 

  • für Freerider: gut sitzende Wassersport-Helme 
  • für Obstacles: besonders hohe Sicherheitsanforderungen 
  • für Kinder: ab 140 cm Körpergröße 
  • Modelle für Damen
  • Modelle für Herren 

Ausstattung von Wakeboardhelmen 

  • Außenschale aus stoßfestem Hartplastik/Thermoplast 
  • teilweise mit Schirm für noch besseren Gesichtsschutz
  • geschäumtes Innenpolster für bessere Stoßfestigkeit
  • Innenfutter teilweise herausnehmbar (waschbar)
  • verstellbares Kinnband mit Schnellverschluss 
  • teilweise mit abnehmbaren Earpads (waschbar)
  • teilweise mit Mesh-Pads zum Anpassen der Passform

Kriterien zur Auswahl des richtigen Wakeboard-Helms 

  • nach CE Norm: CE Norm 1385 für Wassersport zugelassen. Wakeboardhelme mit dieser Norm sind damit sicherer
  • mit Earpads: zum Schutz der Trommelfelle 
  • bei Obstacles möglichst mit Schirm: Schutz für die Nase