Schwimmwesten – ohne geht nicht

Jeder Wassersportler, der regelmäßig auch im Wasser landet, sollte eine Schwimmweste tragen. Denn der praktische Helfer bietet ihm Auftrieb und verhindert, dass er untergeht. Trotzdem muss der Träger einer Schwimmweste immer ausreichend Bewegungsfreiheit haben, um sich an ein Ufer oder wieder in sein Kanu zu begeben. Somit wird er dabei unterstützt, sich alleine aus einer unerwünschten Lage zu befreien. Schwimmwesten werden während des Kajaking durchgehend getragen. Denn wenn das Boot kentert, bleibt keine Zeit mehr, die Schwimmweste anzuziehen. 

Schwimmwesten sind darauf ausgelegt, bei allen Wasser-Sportarten für Sicherheit zu sorgen. Doch damit sie das erfüllen können, muss ein passendes Modell gewählt werden. Unten wird unter anderem auch beschrieben, auf was hierbei geachtet werden muss. Vor allem Kinder sollten niemals ohne Schwimmweste mit einem Kajak fahren. Insbesondere dann, wenn sie noch nicht lange schwimmen können. Aber auch erwachsene Wassersportler sollten sie bei jeder Einheit tragen, um für jede Situation ideal gewappnet zu sein. 

Welche unterschiedlichen Arten von Schwimmwesten gibt es?

  • Feststoff-Rettungsweste: Sind sofort einsatzbereit und sind sehr auffällig gestaltet, sodass sie im Notfall schnell gesehen werden. 
  • Automatisch aufblasbare Schwimmwesten: Diese Modelle sind ohnmachtssicher und bieten einen sehr guten Auftrieb. Dadurch wird der Verwender automatisch in Rückenlage gedreht und kann gut atmen. 
  • Halbautomatische aufblasbare Schwimmwesten: Auftriebskörper wird per Hand ausgelöst. Mit dieser Schwimmweste kann der Verwender sogar noch schwimmen. 

Welche Eigenschaften sollte eine gute Schwimmweste haben?

  • Ausreichend Bewegungsfreiheit: Schwimmwesten sollten dem Verwender genug Platz lassen, um sich zu bewegen
  • Einige Taschen: In diesen können alle wichtigen Gegenstände verstaut werden (Handy, Schlüssel usw). 
  • Robustes Material: Schwimmwesten sind teilweise sehr starken äußeren Einflüssen (Regen, Sturm, Hagel) ausgesetzt und sollten diesen problemlos standhalten. 
  • Bergleine: Mit ihr und einem Karabinerhaken kann eine Verbindung zwischen Boot und Verwender hergestellt werden. 

Worauf muss ich beim Kauf einer Schwimmweste achten?

  • CE- und GS-Sicherheitssiegel: Diese Siegel lassen erkennen, das das Produkt auf Sicherheit geprüft wurde
  • Reflektoren und auffällige Farben: Dadurch ist die Weste auch bei schlechter Sicht gut zu erkennen. 
  • Schadstofffreies Material: Die Umwelt wird geschont. 
  • Das Gewicht: Die Schwimmweste muss zum Gewicht des Verwenders passen.